… oder eben ER.
Frauenparkplätze
August 16th, 2010Ich muss gestehen, ich suche manchmal in einem Parkhaus nach einem Frauenparkplatz
. Leider sind die wenigen meistens besetzt. Dabei kam mir die Frage in den Sinn: “Was genau ist eigentlich das Besondere an einem Parkplatz extra für Frauen?”
Die Vermutung liegt nahe, dass so ein Frauenparkplatz sehr dicht an einem Ausgang liegt, damit Frau kurze Wege hat, um keine Angst vor bösen Männern haben zu müssen und um es bequemer zu haben auf Stöckelschuhen, mit den vielen Einkaufstaschen und mit drei Kindern an der Hand. Außerdem sind sie vermutlich breiter und haben keine großen Säulen in der Nähe, da Frauen laut Klisché ja nicht wirklich gut einparken können.
Ganz ehrlich, wenn das tatsächlich so wäre, würde ich mich irgendwie diskriminiert fühlen. Denn ich behaupte, dass ich gut einparken kann. Also, bin ich dieser Frage einmal auf den Grund gegangen und das Ergebnis war überraschend.
Viele Parkhäuser haben gar keine Frauenparkplätze mehr. Vermutlich, weil mehr als die Hälfte der Kunden eines Shopping-Centers weiblich sind und so viel Frauenparkplätze quasi unmöglich wären.
Dort, wo es Frauenparkplätze gibt zum Beispiel bei Kaufland, sind diese Parkplätze tatsächlich in der Nähe der Ausgänge. Aber im Gegensatz zu meiner Annahme sind sie nicht größer als die anderen und fast alle waren auch nicht besser einzusehen und wiesen sogar Säulen auf.
Fazit meiner Recherche: Frauenparkplätze sind so überflüssig, wie die Löcher im Schweizer Käse.
Sex und die Liebe
August 14th, 2010Ein guter Freund sagte mir heute etwas, was mich nachdenken ließ:
Eigentlich ist es doch egal, ob man in der ersten Nacht miteinander Sex hat oder erst nach zwei Monaten. Wenn es zwischen zwei Menschen passt, dann funkt es, egal ob sie Sex hatten oder nicht. Ob man sich in den Anderen verliebt, hängt schließlich nicht davon ab, ob man miteinander schläft oder sich mit anderen Dingen beschäftigt wie ein gemeinsames Hobby oder auch, wie so oft, die gemeinsame Arbeit.
Könnte er damit recht haben?
Was Frauen wollen
August 11th, 2010Kennt ihr das? Freunde fragen dich, ob dieser Kerl da nichts für dich ist? Ihr versteht euch doch so toll. Ihr gebt bestimmt auch ein schönes Paar ab. Und du sagst so etwas wie: “Ach, klar verstehen wir uns super, aber wir sind doch nur Freunde.”
… und dann kommst du ins Grübeln. ‘Ja, wieso sind wir eigentlich nur Freunde? Warum will ich gar nichts von ihm? Und was genau brauche ich eigentlich von einem Mann, damit ich glücklich bin?’
Da ist sie also, die Frage, die sich jeder Mann meist früher als später stellt: Was wollen Frauen? Ein Freund sagte mir einmal, er verstehe Frauen nicht wirklich, aber das liege wahrscheinlich daran, dass sie sich selbst häufig nicht verstünden. Die Feststellung ist gar nicht so dumm, denn Frauen denken nicht bewusst darüber nach, was sie an einem Mann wirklich mögen. Sie spüren es. Ihr Bauch sagt ihnen: “Das passt,” oder “das passt nicht.”
Die Tatsache, dass Frauen manchmal sehr unlogische und widersprüchliche Beziehungen eingehen zu Männern, die weder zu ihnen passen, noch sie auf Dauer glücklich machen können, hängt sicherlich damit zusammen. Nach einer Trennung, dem Verlust eines wichtigen Menschen oder nach irgendeiner anderen gravierenden Veränderung im Leben einer Frau, sind ihre Gefühle ziemlich durcheinander, die Hormone spielen verrückt und tief in ihrem Inneren spürt jede Frau dann eine Angst. Angst vor weiteren Verlusten. Angst allein zu sein. Angst etwas zu verpassen und den Zwang, Verpasstes nachholen zu müssen. In dieser Situation ist sie also unfähig, ihre berühmte Weibliche Intuition zu nutzen.
Diese brauchen Frauen allerdings um herauszufinden, was sie wollen. Was das nun genau ist, können Frauen dummerweise häufig nur schwer in Worte fassen. Das ist ähnlich wie bei Männern, die zwar wissen, dass sie etwas empfinden, aber unfähig sind, das Alles in Sinn bringende Sätze zu formulieren.
Starten wir dennoch einmal den Versuch, rational in Worte zu fassen, was eine Frau von einem Mann will und braucht, um glücklich zu sein. Das sind eigentlich drei Dinge.
- Eine Frau möchte zu einem Mann aufschauen und ihn bewundern können. Das heißt nicht, dass er ihr nur Vorschriften machen und sie nur das dumme Hausmütterchen spielen soll. Vielmehr möchte eine Frau einen Mann respektieren für sein aufmerksames, respektvolles Verhalten ihr gegenüber, für seine Klugheit oder seine Arbeit. Wenn sie das Gefühlt hat, mit einem Looser zusammen zu sein, dann verliert sie den Respekt und wird unglücklich. Denn dann sagt ihr ihr Gefühl, dass sie selbst etwas falsch mache und nicht er.
- Eine Frau möchte ein Gefühl von Sicherheit. Damit ist nicht etwa finanzielle Sicherheit oder sozialer Aufstieg gemeint, sondern die Sicherheit, die sie spürt, wenn sie in seinen Armen liegt und die Sicherheit zu wissen, dass er treu ist und bei ihr bleibt, um den möglichen Nachwuchs groß zu ziehen. Die Sicherheit, dass er da ist, wenn sie ihn wirklich einmal braucht. Eine Frau spürt ziemlich schnell, wenn da irgendetwas “Anderes” ist. Dann verliert sie auch ihre eigene Selbstsicherheit und wird unzufrieden und misstrauisch.
- Das Wichtigste aber ist das “Gefühl”. Wenn er in Gedanken nicht bei ihr ist, beim Sex agiert wie ein Roboter oder einfach kaltherzig ist, dann wird eine Frau nicht glücklich. Dabei braucht ein Mann keine großen Gesten, um ihr seine Gefühle zu zeigen. Das wirkt auch auf eine Frau häufig übertrieben, unglaubwürdig und aufgesetzt. Kleine Komplimente, Anerkennung für ihre Arbeit oder die gelegentliche Bitte, etwas für ihn zu tun, zeigen einer Frau, dass sie ihm wichtig ist. Eine Frau möchte auch das Gefühl spüren, das er aussendet, wenn er sie nur ansieht, sie zärtlich küsst oder berührt.
Das scheint doch eigentlich, ziemlich einfach zu sein. Problem ist eben nur, dass eine Frau nicht bewusst sagen kann: “Oh, das war jetzt aber zärtlich.” Sie kann nicht mit Bestimmtheit sagen, was genau zärtlich ist, wie klug und aufmerksam ein Mann sein sollte oder wann sie sich absolut sicher fühlt. Das herauszufinden ist nun eure Aufgabe, meine lieben Herrn
.
Liebenswert und spannend
August 7th, 2010Findet ihr nicht auch, dass unsere modernen Kommunikationsmedien unserem Leben irgendwie jede Abwechslung und Spannung nehmen? Wir rufen uns gegenseitig an oder schreiben uns SMS. Wir arbeiten am PC und sind dadurch ständig online. So sehen wir ganz leicht, wenn unsere “Freunde” ebenfalls im Netz sind, und können jederzeit mit ihnen chatten.
Auf diese Weise wissen wir auch (fast) immer, wo unser “Schatz” gerade ist und was er tut. Auch wenn wir uns nicht sehen, schreiben wir Emails oder chatten. Und wenn er vorbei kommt, gibt er uns auch Bescheid: “Schatz, ich bin in einer Viertelstunde bei dir.”
Was wäre das für eine schöne Spannung, wenn wir einmal ein paar Tage nichts voneinander hörten? Welche Freude würde es uns machen, nach Tagen einen handgeschriebenen Brief von ihr in den Händen zu halten? Und was für eine wunderbare Überraschung wäre es doch, wenn er ohne Ankündigung einfach vor der Tür stehen würde, mit den Worten: “Ach, mir war gerade so. Ich musste dich einfach sehen.”
Klar, die Spannung würde sich wahrscheinlich für uns fast ins Unerträgliche steigern, denn wir sind es einfach nicht mehr gewöhnt, auf eine Nachricht tagelang zu warten. Aber bringt nicht genau diese Spannung erst die nötige Würze in eine Beziehung?
Es ist auch eine erschreckende Vorstellung, dass unser Traummann plötzlich auftaucht und wir sehen furchtbar aus, und die Wohnung erst. Das macht doch keinen guten Eindruck. Ob er uns dann überhaupt noch will? Früher oder später wird er sowieso erfahren, dass wir nicht perfekt sind. Und sind es nicht genau diese kleinen Fehler in uns, die uns zu Menschen machen, die uns liebenswert machen?
